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Samstag, 12. November 2011

Vier immer währende und kuriose Mythen im Lauftraining

Vor 3 Wochen habe ich meine neue, persönliche Laufsaison eingeläutet, beginnend mit einigen lockeren Dauerläufen und Krafttraining im Fitness-Studio.

Bei den geringen Intensitäten im Dauerlauf und den langen Pausen während des Krafttrainings, ist naturgemäß ausreichend Aufmerksamkeit und Zeit für die Beobachtung des sportlichen Umfelds vorhanden. Und so animierten mich u.a. die jüngsten Beobachtungen zum heutigen Thema: Trainingsmythen im Lauftraining.

Für den ambitionierten Läufer mögen die Schilderungen komisch klingen oder als Schnee von gestern abgetan werden. Doch ich bin überzeugt, dass nicht wenige Lesende dieser Zeilen, dem einen oder anderen Trainingsirrtum selbst erlegen sind - zumindest in den Anfangsjahren der läuferischen Aktivität.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Barfusslaufen Update: Im Westen nichts Neues?

Barfusslaufen: Das wohl derzeit größte Trendthema des Laufsports war in den vergangenen Wochen Gegenstand in vielen einschlägigen englischsprachigen Laufblogs. Ausgelöst durch den größten amerikanischen Sportmedizinerkongress in Denver (ACSM), einer ausführlichen Diskussion im Blog Science of Sport samt Replik bei comeptitor.com. Auf diesen Seiten habe das Thema Barfusslaufen im Mai letzten Jahres erstmalig aufgegriffen. Im Februar 2011 folgte das erstes Update.

Was Euch womöglich interessiert: Was gibt’s Neues zu dem kontrovers diskutierten Trend? Und in wie weit ist regelmäßiges Barfusslaufen eine geeignete Trainingsintervention zur Leistungssteigerung auf der Wettkampfstrecke?

Nun, zunächst beobachte ich, dass blankes Barfusslaufen ein Nischenkonzept geblieben ist. Grund dafür sind die hiesigen Untergrundbeschaffenheiten, die das Verletzungsrisiko per se erhöhen (i.e. Oberflächen aus Beton, Asphalt samt Glas- und Holzsplitter und das damit verbundene Verletzungsrisiko für Haut und Muskel-Sehenapparat).

Samstag, 26. Juni 2010

Krafttraining und Laufleistung: Was denn nun? – leistungsförderlich oder kontraproduktiv?

Das Thema wird in Läufer- und Trainerkreisen zunehmend stark diskutiert, denn Verunsicherung hat sich breit gemacht. Die einen schwören auf die Wirkungsweisen von Krafttraining, die anderen lehnen es aus mehr oder weniger plausiblen Gründen ab.

Ich denke, dass gewichtige Gründe für den Einsatz von Krafttraining im Lauftraining sprechen. Denn: Krafttraining ist nicht gleich Krafttraining. Die leistungssteigernde Wirkung hängt - wie die Gestaltung des Lauftrainings auch - von der Konfiguration der Belastungsnormative sowie der Periodisierung ab. Erst dadurch können unterschiedliche Zielsetzungen erfolgreich angesteuert werden.

Das ist einigen Sportlern und auch Trainern noch nicht bewusst. Deshalb möchte ich in diesem Beitrag die Zusammenfassung eines Aufsatzes darstellen, den ich vor ca. 2 Jahren verfasst habe. Die Erkenntnisse sind nicht veraltet. Die vollständige Version und Literaturangaben sende ich Euch gerne zu. Rückfragen sind immer erwünscht. Insbesondere von denjenigen, denen die Zusammenfassung zu wissenschaftlich daherkommt: