Eine kohlenhydratarme Ernährung ist gewiss keine Neuerung in der konfusen Welt der Schlankheitskuren. Die Vorteile bei der Gewichtsabnahme und für die gesundheitliche Entwicklung sind in den letzten Jahren beeindruckend dokumentiert worden. Insbesondere jene Personen, die erblich oder verhaltensbedingt Insulinresistenzen aufweisen, profitieren von einer dergestaltigen Ernährungsumstellung.
Das Paradigma der fettarmen und kohlenhydratreichen Ernährung, hierzulande in der Ernährungspyramide bildhaft zusammengefasst, entpuppt sich zunehmend als einer der größten Irrtümer der modernen Medizingeschichte. Ein Beleg: Erst seitdem in den USA, im Jahr 1977, die "neuen Ernährungsrichtlinien" flächendeckend bekannt gemacht wurden, stieg die Zahl der Übergewichtigen und Diabetes-Typ-II-Erkrankten massiv an (für Details vgl. letzten Link).
Für einen meist gesunden, nicht übergewichtigen Langstreckenläufern, spielt diese Erkenntnis im Alltag bis dato meist keine Rolle. Dass eine kohlenhydratreiche Ernährungsweise für die Leistungsoptimierung unabdingbar ist, steht unverrückbar, in den Lehrbüchern und Köpfen der Athleten und Trainer. Auch mein letzter Beitrag geht mit der etablierten Sichtweise konform. Neu ist allerdings: Es mehren sich in den letzten zwei Jahren die Hinweise, dass auch Langstreckenläufer aus einer kohlenhydratarmen Ernährung, im Hinblick auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit, einen Vorteil ziehen können:
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Montag, 30. Dezember 2013
Donnerstag, 1. November 2012
Mit den richtigen Zielen glücklich durch's Ziel
Man bemerkt schnell, dass im Laufsport Zeitziele den höchsten Stellenwert haben. Das ist nicht verwunderlich, denn schließlich gilt es im Leistungssport darum, die eigene Leistungsfähigkeit zu steigern. Die Zeit für eine zurückgelegte Strecke ist nun einmal das physikalische Maß der Leistungsfähigkeit und Leistungskriterium in einem Wettkampf.
Weil sich die Leistungsfähigkeit über die Jahre hinweg nicht linear entwickeln lässt, sind Leistungsrückgänge, auch Planmäßige, unvermeidlich. "Leistungsbremser", wie Krankheiten, weniger verfügbare Trainingszeit, Alterungsprozesse etc. gesellen sich hinzu.
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Tempowechselläufe: Das liegen gelassene Trainingsprogramm?!
Deshalb möchte ich heute eine Anregung für die zukünftige Trainingsgestaltung anbieten, indem ich das Augenmerk auf eine Variante der Dauermethode richte, die nur selten in der einschlägigen Laufliteratur genannt wird - jedoch von vielen (semi-)professionellen Läufern erfolgreich angewandt wird und bei Leistungsstagnation Wunder wirken kann: Tempowechselläufe (TWL).
Tempowechselläufe haben das Ziel die wettkampfspezifische Ausdauer auszuprägen. Demgemäß sind sie psycho-physisch anspruchsvoll und unbedingt als Element des Tempotrainings zu verstehen. Ein TWL ist eine Form des variablen Dauerlaufs, in welchem sich im Vorfeld festgelegte Abschnitte, im Wettkampf-Zieltempo-Bereich, mit Abschnitten im zügigen Dauerlauftempo (unterhalb der aerob-anaeroben Schwelle) abwechseln.
Donnerstag, 21. Juni 2012
4 Dinge, die wir von Triathleten lernen können
Grundsätzlich erscheint mir das Verhältnis von Läufern und Triathleten nicht „geklärt“ zu sein. Zumindest beäugen sich diejenigen Athleten untereinander skeptisch, die „ihre“ Sportart puristisch betreiben und nicht gelegentlich das „Lager“ wechseln.
So manche Triathleten bewundern das elegante und formschöne Bewegungsmuster der Spezialsten, das biomechanisch effizient und zielführend realisiert wird (doch leider können die Läufer sonst „nichts“), zum anderen werden Triathleten von den Läufern für die sportliche Omnipotenz und Ausdauer wertgeschätzt (zugleich mit der Feststellung, dass sie aber nichts so richtig gut können).
Sonntag, 11. Dezember 2011
Die Kunst des klaren Denkens - und schnellen Laufens!?
Im Kern geht es um Denkfehler, die uns mehr oder weniger regelmäßig unterlaufen. Ursache sei die archaische Funktion unseres Gehirns, das immer noch für ein Leben als Jäger und Sammler optimiert sei. In den heutigen komplexen Gesellschaftssystemen führe das zu systematischen Fehlschlüssen in Beruf und Alltag - insofern diese Prämisse nicht selbst ein Denkfehler ist.
Ungeachtet der Güte von Dobellis Theorie, liefert das Buch zahlreiche Denkanstöße, die dabei Helfen das eigene Handeln zu reflektieren. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen 5 ausgewählte Denkfallen und vernunftwidrige Handlungen vorzustellen, die bei der Planung, Durchführung und Auswertung des sportlichen Lauftrainings vorkommen. Vielleicht erkennt ihr Euch in der einen oder anderen Situation wieder. Mit dem Erkenntnisgewinn lässt sich die nächste Laufsaison bestimmt noch erfolgreicher gestalten.
Montag, 8. August 2011
Angstbewältigung im Sport: 10 Maßnahmen für Angsthasen
Ein Trainingspartner hat ein ähnliches Programm absolviert. Er/Sie hingegen freut sich auf den Wettkampf. Endlich ist Gelegenheit das abzurufen, was mühevoll antrainiert wurde. Bei Dir bleiben Zweifel. War die Trainingsqualität für die gesteckten Ziele ausreichend? Und hat die Konkurrenz nicht noch besser trainiert? Vielleicht sollte ich den Wettkampf verschieben und doch noch 4 Wochen weiter trainieren? Nach einem nur mittelmäßigen letzten Tempotraining der empfundene Leistungsdruck noch größer. Ihr entschließt Euch den Wettkampf abzusagen...
Montag, 16. Mai 2011
Trainingsalternative Berglauf: Einfach mal wieder "steil gehen"...
Unabhängig von meinem speziellen Fall: Bergläufe sind als Trainingselement ganzjährig einsetzbar und unterstützen den Leistungsfortschritt, wenn sie zur richtigen Zeit und mit passenden Belastungsnormativen eingebettet werden. Die Vorteile im Überblick:
Sonntag, 8. Mai 2011
Crosstraining: Ergebnis eines Selbstversuchs
Und überhaupt die Tatsache, dass er nach langer Verletzungspause recht zügig zur (fast) alten Form finden konnte. Einer der Gründe dafür, ist sicherlich der Einsatz von alternativen Trainingsmitteln im Rehabilitationszeitraum. Der Fachbegriff: Crosstraining. Die Verwechslung mit Einheiten auf einem Crosstrainer oder Cross-Stepper liegt nahe. Indes handelt es sich um den planmäßigen Einsatz von alternativen, ausdauerorientierten Trainingsmitteln, wie Radfahren, Skilanglauf, Rollerblading/Skating, Aquajogging oder besagten Crosstrainer u.ä.
Samstag, 26. Juni 2010
Krafttraining und Laufleistung: Was denn nun? – leistungsförderlich oder kontraproduktiv?
Ich denke, dass gewichtige Gründe für den Einsatz von Krafttraining im Lauftraining sprechen. Denn: Krafttraining ist nicht gleich Krafttraining. Die leistungssteigernde Wirkung hängt - wie die Gestaltung des Lauftrainings auch - von der Konfiguration der Belastungsnormative sowie der Periodisierung ab. Erst dadurch können unterschiedliche Zielsetzungen erfolgreich angesteuert werden.
Das ist einigen Sportlern und auch Trainern noch nicht bewusst. Deshalb möchte ich in diesem Beitrag die Zusammenfassung eines Aufsatzes darstellen, den ich vor ca. 2 Jahren verfasst habe. Die Erkenntnisse sind nicht veraltet. Die vollständige Version und Literaturangaben sende ich Euch gerne zu. Rückfragen sind immer erwünscht. Insbesondere von denjenigen, denen die Zusammenfassung zu wissenschaftlich daherkommt:
Samstag, 19. Juni 2010
Auf dem Leistungsplateau und keine gute Aussicht?
Ich möchte den Beitrag hier aufgreifen und mit meinen Erfahrungen ergänzen. Gerade sehr ehrgeizige LäuferInnen haben die Tendenz, zu umfangreich, zu intensiv aber auch zu monoton zu trainieren, so dass im Zeitverlauf die Leistung stagniert – und zwar nicht alterbedingt. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, werden Trainingsumfang und Intensität weiter gesteigert.
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