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Donnerstag, 1. November 2012

Mit den richtigen Zielen glücklich durch's Ziel

Leistungs- und Wettkampfsport ist zielgerichtet. Jene laufsportlichen Ziele treten in Gestalt von Zeit- und Platzierungszielen, relativen Komponenten wie "schneller sein als ..." oder dem Erreichen eines subjektiven Ausbelastungsgrades "Heute alles geben ...") u.ä. auf.

Man bemerkt schnell, dass im Laufsport Zeitziele den höchsten Stellenwert haben. Das ist nicht verwunderlich, denn schließlich gilt es im Leistungssport darum, die eigene Leistungsfähigkeit zu steigern. Die Zeit für eine zurückgelegte Strecke ist nun einmal das physikalische Maß der Leistungsfähigkeit und Leistungskriterium in einem Wettkampf.

Weil sich die Leistungsfähigkeit über die Jahre hinweg nicht linear entwickeln lässt, sind Leistungsrückgänge, auch Planmäßige, unvermeidlich. "Leistungsbremser", wie Krankheiten, weniger verfügbare Trainingszeit, Alterungsprozesse etc. gesellen sich hinzu.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Die Kunst des klaren Denkens - und schnellen Laufens!?

Urlaubszeit ist oft Lesezeit. In meiner ersten Urlaubswoche, beim Sonne tanken auf den Kanaren, ergriff ich die Gelegenheit mich einem Sachbuch zuzuwenden, das in den Auslagen der deutschen Buchhandlungen momentan allgegenwärtig ist: "Die Kunst des klaren Denkens" von Rolf Dobelli.

Im Kern geht es um Denkfehler, die uns mehr oder weniger regelmäßig unterlaufen. Ursache sei die archaische Funktion unseres Gehirns, das immer noch für ein Leben als Jäger und Sammler optimiert sei. In den heutigen komplexen Gesellschaftssystemen führe das zu systematischen Fehlschlüssen in Beruf und Alltag - insofern diese Prämisse nicht selbst ein Denkfehler ist.

Ungeachtet der Güte von Dobellis Theorie, liefert das Buch zahlreiche Denkanstöße, die dabei Helfen das eigene Handeln zu reflektieren. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen 5 ausgewählte Denkfallen und vernunftwidrige Handlungen vorzustellen, die bei der Planung, Durchführung und Auswertung des sportlichen Lauftrainings vorkommen. Vielleicht erkennt ihr Euch in der einen oder anderen Situation wieder. Mit dem Erkenntnisgewinn lässt sich die nächste Laufsaison bestimmt noch erfolgreicher gestalten.

Montag, 8. August 2011

Angstbewältigung im Sport: 10 Maßnahmen für Angsthasen

Kennt Ihr die Situation? Die 10-wöchige spezielle Vorbereitung ist abgeschlossen. Das Training verlief störungs- und verletzungsfrei. Die Anforderungen des Trainingsplans wurden erfüllt. Am Wochenende steht der erste Hauptwettkampf an. In der gedanklichen Vorbereitung habt Ihr Euch eine Zielzeit oder Platzierung vorgenommen. Naturgemäß wisst Ihr nicht, ob die Ziele erreicht werden können. Ihr spürt: Da baut sich Druck auf. Der Wettkampftag wird zum "mentalen Gerichtstermin".

Ein Trainingspartner hat ein ähnliches Programm absolviert. Er/Sie hingegen freut sich auf den Wettkampf. Endlich ist Gelegenheit das abzurufen, was mühevoll antrainiert wurde. Bei Dir bleiben Zweifel. War die Trainingsqualität für die gesteckten Ziele ausreichend? Und hat die Konkurrenz nicht noch besser trainiert? Vielleicht sollte ich den Wettkampf verschieben und doch noch 4 Wochen weiter trainieren? Nach einem nur mittelmäßigen letzten Tempotraining der empfundene Leistungsdruck noch größer. Ihr entschließt Euch den Wettkampf abzusagen...

Dienstag, 18. Mai 2010

Selbstüberlistung für Läufer: 12 bewährte Tipps zur täglichen Selbstmotivation

Um langfristig die eigene Leistungsfähigkeit zu verbessern, ist kontinuierliches und planmäßiges Training unerlässlich. Doch im Trainingsalltag ist das nicht immer ganz einfach zu realisieren. Insbesondere Berufstätige kämpfen oft mit dem inneren Schweinehund, wenn es darum geht, nach einem anstrengenden Tag das geplante Trainingspensum abzuspulen.

Denn Alternativen in der Freizeitgestaltung gibt es jede Menge: die Couch, der genüssliche Restaurantbesuch mit dem Lebenspartner oder die Pokerrunde mit Freunden. Und wenn da nicht auch noch die Müdigkeit wäre. "Der Marathon-Wettkampf ist ja noch in weiter Ferne. Da kann ich mir sicherlich die eine oder andere Auszeit gönnen".

Das ist sicherlich nicht ganz falsch. Es ist beizeiten sinnvoll, das Training ausfallen zu lassen und anderen Dingen Vorrang zu geben. Geschieht das dauerhaft, ist allerdings der Trainings- und Wettkampferfolg gefährdet. Wenn Trainingsausfälle durch Krankheit oder Verletzungen dazukommen, kann die Trainingsetappe meistens „abgeschrieben“ werden.